SpVgg Geratal ärgert Wismut Gera am Steg


Die Spielvereinigung mausert sich. Nur Wenige gaben im Vorherein den Geratalern gegen den favorisierten Tabellendritten eine Chance.

Diese wurden aber eines Besseren belehrt. Entweder erwischte Wismut auf dem hervorragend bespielbaren Platz einen schlechten Tag, wahrscheinlicher ist aber, daß die Spielvereinigung wieder einmal über sich hinauswuchs.

BSG Wismut Gera – SpVgg Geratal 2:3

Das erkannten auch die entgegen ihrem Ruf fairen Wismut-Fans an, die im Laufe der zweiten Halbzeit ihre Zuneigung auf die Gäste verlegten. Der Sieg für Geratal ging völlig in Ordnung und hätte sogar höher ausfallen können. Besonders nach dem Pausentee hatte Oliver Gießler im Gästetor einen überraschend ruhigen Tag. Wismuts-Tormaschine war zwar auch wieder mit einem Treffer dabei, doch Pendant David Thorwarth traf sogar doppelt.

Dabei fing die Partie gar nicht gut für Geratal an. Die Abwehr war wohl noch nicht richtig bei der Sache, auch Gießler verschätzte sich und schon stand es 1:0 (3.). Doch die Moral in der Gastmannschaft stimmte, man wollte sich nicht kampflos ergeben. David Thorwarth verzog bei seinem ersten Abschlußversuch noch knapp (5.), doch schon kurze Zeit später klappte es. Fabian Paradies, der ein herausragendes Spiel ablieferte, eroberte im Mittelfeld den Ball, bediente seinen Stürmer und der Ausgleich war hergestellt (1:1, 13.). Schon eine Minute später fehlte beim Abschluß von Fabian Paradies nicht viel (14.). Die Gastgeber waren um Resultatsverbesserung bemüht, brachten aber nichts zählbares zustande, auch nicht, als sie eine klare Überzahlsituation, vier Angreifer gegen zwei Verteidiger, nicht nutzen konnten (22.). Statt dessen war wieder Fabian Paradies der Zweikampfgewinner, passte sofort auf David Thorwarth, der Verteidiger und Torhüter ausspielt und zur Gästeführung einschob (1:2, 23.). Knapp war es, als der Geraer Florian Schubert einen Freistoß aus 18 Metern knapp übers Tor zirkelte (25.). Dann wurde die unermüdliche Rackerei von Mohammed Al Saeed belohnt, der sich den Ball erkämpfte, Torwart Maurice Geenen den Abschluß nur abklatschen konnte und er im zweiten Versuch den Ball über die Linie brachte (1:3, 43.). Postwendend kam die Geraer Antwort. Die Gästeverteidigung spekulierte auf einen Pfiff des Schiedsrichters wegen Foulspiels, der jedoch weiterspielen ließ, war dadurch nicht bei der Sache, doch Rico Heuschkel mit dem Kopf (2:2, 44.). Mit diesem knappen Vorsprung ging es zur Pause.

Danach passierte erst einmal nicht mehr viel. Das Spielgerät wurde im Mittelfeld gehalten, beide Mannschaften blockierten sich dort. Nach ca. einer Stunde wurden die Gerataler munterer, während die Gastgeber weitestgehend passiv blieben und bis zur Schlußphase keine zwingenden Chancen herausspielen konnten. Anders die Gäste. Fabian Paradies prüfte das Aluminium (58.), Andreas Linke war schon zum Jubeln zumute, doch sein Ball wurde noch vom Verteidiger von der Linie gekratzt (60.). Einen Freistoß von Fabian Paradies lenkte der Taorwart gerade noch zur Ecke ab (63.). Mohammed Al Saeed hatte zwei weitere gute Möglichkeiten. Eine gleiche Situation wie in der 60. Minute und sein knapp neben den Pfosten gesetzter Abschluß führten zu keinen weiteren Toren (73.,77.). Auch David Thorwarth verfehlte nochmals sehr knapp den Kasten (81.). Von Wismuts Seite passierte gar nichts, was die Zuneigung der Geraer Fans hin zu den Gästen trieb. Andreas Linkes Flanke nahm David Thorwarth mit dem Kopf (82.) und eine weitere Möglichkeit verstolperte er mit dem falschen Fuß (86.). Jetzt endlich besannen sich die Gastgeber. Oliver Gießler hielt einen scharfen Schuß (90.) und auch Andreas Linkes Versuch brachte nichts mehr ein (90.). So hatten die Gäste nach dem Abpfiff allen Grund zum Feiern.

Schiedsrichter: Markus Drobe (Hermsdorf) – Zuschauer: 187
Tore: 1:0 Marcel Hartmann (4.), 1:1 David Thorwarth (15.), 1:2 David Thorwarth (24.), 1:3 Mohammed Al-Saeed (43.), 2:3 Rico Heuschkel (44.)

Deutsche Forschungsgemeinschaft und Deutsches Studentenwerk: Plakatwettbewerb zum Thema “Ich studiere – was geht mich Forschung an?”


„Ich studiere – was geht mich Forschung an?“ Mit seinem aktuellen Plakatwettbewerb für Design-Studierende fragt das Deutsche Studentenwerk (DSW) gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), was Forschung für die Studierenden von heute bedeutet. Welchen Stellenwert haben Wissenschaft und Forschung in Studium und Alltag? Was ist Forschung für sie – Pflicht, Kür oder fernes Ziel? Würden Studierende gerne in ihrem Studium mehr forschen? Was würden Studierende gerne erforschen und warum?

Den neuen Plakatwettbewerb loben DSW und DFG gemeinsam aus; er ist eingebettet in die DFG-Kampagne „DFG2020 – Für das Wissen entscheiden“. Mit dieser Kampagne will Deutschlands größte Forschungsförderorganisation für eine freie und erkenntnisgeleitete Forschung werben – unter anderem mit dem Hashtag #FürDasWissen in sozialen Netzwerken.

Der Wettbewerb wird zum beginnenden Wintersemester 2019/2020 an allen staatlichen und staatlich anerkannten Design-Hochschulen bundesweit ausgeschrieben. Teilnehmen können Studierende der Fächer Grafik-Design, Kommunikationsdesign und Visuelle Kommunikation.

Eine fünfköpfige Fachjury verteilt insgesamt 10.000 Euro Preisgeld. Zusätzlich vergibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft einen Sonderpreis in Höhe von 3.000 Euro. Die 29 besten Plakate touren zwei Jahre lang durch Deutschland und werden in verschiedenen Studenten- und Studierendenwerken ausgestellt. Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); langjähriger Kooperationspartner ist das Museum für Kommunikation Berlin.

„Ich persönlich interessiere mich sehr dafür, was Studierende an Forschung fasziniert und warum sie denken, dass Forschung für sie, ihr Leben und die Gesellschaft relevant ist“, sagt Prof. Dr. Julika Griem, Vizepräsidentin der DFG. „Auf die Antworten bin ich sehr gespannt.“

DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep erklärt: „Mit unserem Wettbewerb fragen wir die Studierenden nach ihrer Haltung zu Themen, die sie unmittelbar betreffen und angehen. Das gilt ganz besonders fürs Thema Forschung. Geht es sie was an? Und wenn ja, was? Wir werden es sehen.“

Die Plakate werden digital über ein Online-Formular beim Deutschen Studentenwerk eingereicht. Die Jury trifft eine Vorauswahl, und voraussichtlich Ende März 2019 werden aus dieser „Shortlist“ die besten Plakate gekürt.

Die Preisverleihung findet am Montag, 22. Juni 2020, im Museum für Kommunikation Berlin statt.

Die Jury des 34. Plakatwettbewerbs:

· Prof. Gudrun Müllner, Diplom-Designerin, Professorin an der Fakultät für Gestaltung, Hochschule Augsburg
· Prof. Wilfried Korfmacher, Diplom-Designer und Diplom-Psychologe, Professor im Fachbereich Kommunikationsdesign, Hochschule Düsseldorf
· Prof. Iris Utikal, Diplom-Designerin, Professorin an der Köln International School of Design (KISD) – TH Köln
· Regine Meldt, Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit beim Museum für Kommunikation Berlin
· Thomas Schmalz, Geschäftsführer des Studentenwerks Freiberg, Vorsitzender des Ausschusses Kultur des Deutschen Studentenwerks
· Prof. Julika Griem, Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Direktorin des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI)

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) ist der Dachverband der 57 Studentenwerke in Deutschland. Sie sind für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Förderung der mehr als 2,8 Millionen Studierenden zuständig sind. Der Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks wird seit 1987 jährlich durchgeführt. Er wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziell gefördert. Langjähriger Kooperationspartner ist das Museum für Kommunikation Berlin. https://www.studentenwerke.de/de/content/34-plakatwettbewerb-20192020-Forschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) steht für die Wissenschaftsfreiheit. Als Selbstverwaltungsorganisation sichert sie die finanzielle Unabhängigkeit von Forschenden in Deutschland und verschafft ihnen dadurch Freiräume, hervorragende Ideen ohne inhaltliche Vorgaben oder politische Steuerung zu verfolgen. Mit dieser durch Bund und Länder getragenen Förderung entscheidet sich die Gesellschaft seit vielen Jahren für das Wissen. 2020 nimmt die DFG die Gründung ihrer Vorgängerorganisation, der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft, im Jahr 1920 zum Anlass, ihre Überzeugung für die freie und erkenntnisgeleitete Forschung in eine Gesellschaft zu tragen.